Neil Robertson
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| Neil Robertson | |
| Spitzname | The Melbourne Machine,
Aussie Ace, The Thunder from Downunder |
| Geburtstag | 11. Februar 1982 |
| Herkunft | Melbourne, Australien |
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Ranglistenturniere
Weitere Turniere
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Neil Robertson (*11. Februar 1982) ist ein australischer Snookerspieler.
Karriere
Robertson ist seit 1998 Profi und derzeit die Nummer 7 der Snookerweltrangliste. Bei den Weltmeisterschaften 2006 erreichte er das Viertelfinale nach Siegen über Paul Hunter und Stephen Lee. Im Viertelfinale scheiterte er knapp mit 12:13 am späteren Weltmeister Graeme Dott.
Sein erster großer Erfolg war der Gewinn des Grand Prix 2006 in Aberdeen. Nach Siegen gegen Ronnie O’Sullivan und Alan McManus zog er erstmals in ein Ranglistenturnier-Finale ein. Dort besiegte er Jamie Cope mit 9:5. Robertson ist der erste Australier überhaupt, der ein Weltranglistenturnier gewinnen konnte. Noch in der selben Saison gewann er die Welsh Open mit 9:8 im Finale gegen Andrew Higginson. Im Turnierverlauf bezwang er Stephen Hendry, Ronnie O'Sullivan und Steve Davis.
Zu beginn der Saison 07/08 lief es nicht mehr so, wie gegen Ende der vergangenen Saison. Trotzdem gewann Robertson die einmalig ausgetragene Bahrain Championship im Finale gegen Matthew Stevens mit 9:7. In der Weltrangliste stand er somit auf dem 10. Platz.
Seinen vierten Turniersieg feierte er in der Saison 09/10. Robertson gewann erneut den Grand Prix mit 9:4 gegen Ding Junhui. Dieser Erfolg machte ihn zum erfolgreichsten nicht britishen Spieler.
Bei den China Open 2010 verlor er bereits in der ersten Runde gegen Peter Ebdon mit 1:5, spielte in seinem einzigen gewonnenen Frame jedoch ein Maximum-Break.
Den Höhepunkt seiner Karriere feierte Robertson bei der Weltmeisterschaft 2010 in Sheffield. Nach dem 10:5 Erstrundenerfolg gegen Fergal O'Brien lag er im Achtelfinale gegen Martin Gould bereits mit 2:6 und 5:11 zurück. Nach einer unvergleichbaren Aufholjagd gewann Robertson mit 13:12. Robertson selbst hatte schon nicht mehr an ein Weiterkommen gedacht und in der Pause aus seinem Appartment ausgecheckt. Im Viertelfinale gegen Steve Davis siegt er dann wieder souverän mit 13:5, ebenso im Halbfinale gegen Ali Carter, den er mit 17:12 bezwang. Robertson stand zum fünften Mal im Finale eines MainTour Events, bei einer Weltmeisterschaft jedoch im ersten. Er spielte gegen Graeme Dott, dem Weltmeister von 2006. Beide Spieler waren vom bisherigen Turnier müde und so entwickelte sich ein langes Match. Robertson ging schnell in Fühtung und baute diese gegen Ende aus. Um kurz vor 1:00 englischer Zeit endete eines der längsten Finale in der Geschichte mit Neil Robertson als Weltmeister. Er besiegte Graeme Dott mit 18:13.
Auch zu beginn der Saison 10/11 zeigte Robertson seine Stärken. Nachdem er bei den Shanghai Masters früh ausgeschieden war, gewann er bei den World Open 2010. Im Finale triumpfierte er über Ronnie O'Sullivan mit 5:1. Dieser Erfolg erbrachte ihm auch den Platz 1 der Weltrangliste; wobei er auch von der halbjährigen Sperre von John Higgins profitierte.
Robertson stand bisher in sechs MainTour Event Finalen, er gewann alle davon.
Privates
Am 12. Mai 2010 brachte Robertson Lebenspartnerin Mille den gemeinsamen Sohn Alexander zur Welt. Der errchnete Geburtstermin war ursprünglich der Finaltag der Weltmeisterschaft.