Steve Davis
Aus Snookerpedia
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| Steve Davis | |
| Spitzname | The Nugget, The Ginger Magician, Steve "interesting" Davis, The Romford Slim |
| Geburtstag | 22. August 1957 |
| Todestag | {{{TODESTAG}}} |
| Herkunft | Plumstead, London, England |
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Ranglistenturniere
Weitere Turniere
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Steve Davis ist ein englischer Snooker-Spieler und Officer of the Order of the British Empire. Er begann seine Profikarriere 1978 und wurde in den 80er Jahren sechsmal Weltmeister (1981, 1983, 1984, 1987, 1988, 1989). Insgesamt konnte er 28 Weltranglistenturniere gewinnen, das letzte 1995. Sein Spitzname ist "The Nugget".
Seine Spezialität ist sein taktisches Spiel. Er ist derzeit noch mit Erfolg bei großen Turnieren aktiv. Als sein gegenwärtiges Ziel als Snookerspieler gibt er an, sich an seinem 50. Geburtstag noch in den Top 16 der Weltrangliste zu befinden.
Trotz seiner Dominanz in den 1980ern, verbunden mit einer überbordenden Medienpräsenz, war er zu der Zeit nicht immer der Liebling des Publikums. Sein während der Spiels völlig ausdrucksloses Gesicht und seine fast maschinenhafte Spielweise brachte ihm damals den sarkastischen Spitznamen Steve "interesting" Davis ein. Heute zeigt er mehr Emotionen beim Spiel und ist auch beim Publikum beliebter denn je; so bekam er z.B. beim Gewinn des Halbfinales der UK Championship in York 2005 frenetischen Applaus vom Publikum.
Steve Davis gelang am 11. Januar 1982 während der Lada-Classics das erste im Fernsehen übertragene Maximum Break. Als Prämie erhielt er damals einen Lada, was er angesichts aktueller Prämien von bis zu 147.000 Pfund während der WM bis heute gern scherzhaft kommentiert.
Für die höchsten jemals erzielten Einschaltquoten bei einer Sportübertragung im britischen Fernsehen sorgte er 1985, als er im Weltmeisterschaftsfinale gegen Dennis Taylor in einem sowohl für die beiden Spieler als auch die Zuschauer nervenzerreibenden und bis nach Mitternacht dauernden Match ganz knapp 17:18 unterlag.
Steve Davis spielt auch relativ erfolgreich Poolbillard. Bei der 9-Ball-WM 2000 erreichte er das Viertelfinale. Außerdem ist er seit Jahren ein festes Mitglied des europäischen Teams beim 9-Ball Poolbillard-Turnier Mosconi Cup.
Er gewann bisher drei Mal die Snooker Trickshot-WM (1994, 1995 und 1997), wo er regelmäßig humorvoll auftritt.
Im Dezember 2005 gewann er überraschend das Halbfinale der UK Championship York gegen Stephen Hendry mit 9:6 und spielte so am 18. Dezember sein 100. Finale (im dem er 6:10 Ding Junhui unterlag). Damit erreichte er vorübergehend Platz 3 der provisorischen Weltrangliste, nachdem er vor einigen Jahren aus den Top 16 verschwunden war und erst 2003 wieder dorthin zurückkehrte.
Anfang 2006 versäumte er es, sein Qualifizierungsspiel für die China Open zu bestreiten, so dass Ricky Walden kampflos gewann. Ein derartiger Fehler ist Davis in seiner Karriere noch nie passiert, weshalb dies in der Sportpresse auf eine hohe Resonanz stieß. Allerdings erhielt er für dieses Versäumnis keine Strafe von der World Snooker Association.
